{"id":1734,"date":"2016-02-02T15:35:11","date_gmt":"2016-02-02T13:35:11","guid":{"rendered":"https:\/\/triathlon.ksv-ajax.berlin\/?page_id=1734"},"modified":"2016-03-01T17:22:30","modified_gmt":"2016-03-01T15:22:30","slug":"vereinsgeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/triathlon.ksv-ajax.berlin\/newtriathlon\/vereinsgeschichte\/","title":{"rendered":"Vereinsgeschichte"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Von Peter Schlotte<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 18pt;\">M<\/span><\/strong>it dem Triathlonsport begannen wir in unserem Verein im Juni 1983. Zu diesem Zeitpunkt hie\u00df unser Verein \u201eTurbine Gaswerke Berlin\u201c und war in mehrere sog. Sektionen f\u00fcr verschiedene Sportarten organisiert. Wir waren Radsportler, die Rennen auf der Stra\u00dfe, auf der Bahn und Gel\u00e4nde bestritten. Einige Mitglieder fanden den damals aufkommenden Ausdauersport sinnvoll.<\/p>\n<p>Irgendwie hatte ich die Idee eines Triathlons aufgeschnappt und in einer Vereinsversammlung vorgestellt. Dabei hat der Gedanke, einer absoluten Einzelleistung in verschiedenen Sportarten am St\u00fcck, ohne fremde Hilfe zu \u00fcberwinden, eine wichtige Rolle gespielt. Triathlonsport war in der DDR damals noch unbekannt. Also beschloss ich einen solchen Wettkampf auszuprobieren. Die Streckenl\u00e4ngen sollten f\u00fcr trainierte Sportler eine vielseitige Herausforderung sein. 22 Radsportler, L\u00e4ufer und Wasserballer traten am 02.07.1983 in Senzig\/ K\u00f6nigswusterhausen an, um 2.2 km zu schwimmen \u2013 80 km Rad zu fahren und 25 km zu laufen. Parallel dazu gab es im Sommer 1983 noch Triathlon-Wettk\u00e4mpfe in Rostock und Zeulenroda.<\/p>\n<p>Um die Suche nach Gleichgesinnten zu erleichtern, gr\u00fcndeten wir eine entsprechende Sektion \u2013 sp\u00e4ter einen sog. Kreisfachausschuss Triathlon in K\u00f6penick, mit dem wir gleichzeitig die Interessen der Freunde unseres Sports in ganz Ostberlin vertreten haben. In den folgenden Jahren gab es in mehreren Orten der DDR Startm\u00f6glichkeiten, in der Regel auf k\u00fcrzeren Strecken. Mit den Veranstaltern wurden dann ohne Verband, gewisserma\u00dfen konspirativ, die Termine abgestimmt. Unterst\u00fctzt durch unsere Freunde von Berlin Chemie veranstalteten wir bis 1990 j\u00e4hrlich in Senzig einen Triathlon (im Jahr 1989 \u00fcber 3-130-30 km).<\/p>\n<p>Nach 1990 war es pl\u00f6tzlich m\u00f6glich, \u00fcberall an Triathlonrennen teilzunehmen. Dazu war allerdings die Mitgliedschaft des Vereins im \u201e Berliner Triathlonverband\u201c erforderlich, der die Startp\u00e4sse vergab. F\u00fcr uns war dies sportlich gesehen eine neue Qualit\u00e4t. Unserem Verein traten mehrere Studenten bei und es ergab sich daraus eine Verbindung zum Institut f\u00fcr Sportwissenschaft der Humbold-Universit\u00e4t. Neben unseren Trainingsst\u00e4tten im S\u00fcd\/Osten wurde auch im Sportforum Hohensch\u00f6nhausen trainiert.<\/p>\n<p>In den 90er- Jahren war Triathlon noch nicht olympisch und nicht so extrem kommerzialisiert. Wir konnten mit vern\u00fcnftigem Aufwand \u00fcberall in Europa starten, auch auf Hawaii. Der Aufwand f\u00fcr Starts hat sich leider unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig erh\u00f6ht. Angebot und Nachfrage regeln den Preis und der Beliebtheit unseres sch\u00f6nen Sports hat es \u00fcberhaupt nicht geschadet.<\/p>\n<p>Auch nach 33 Jahren verstehen wir unseren Verein immer noch als Vereinigung Gleichgesinnter, wo jeder kann und keiner muss. Trotzdem freuen wir uns jedes Jahr auf den Start beim Team \u2013 Triathlon, wo es mal auf das Miteinander ankommt.<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen ist es f\u00fcr uns immer noch normal, dass jeder den Sport nach seinem eigenen Leistungsanspruch und seinen sonstigen Pflichten in Familie und Beruf aus\u00fcbt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Peter Schlotte Mit dem Triathlonsport begannen wir in unserem Verein im Juni 1983. Zu diesem Zeitpunkt hie\u00df unser Verein \u201eTurbine Gaswerke Berlin\u201c und war in mehrere sog. Sektionen f\u00fcr verschiedene Sportarten organisiert. Wir waren Radsportler, die Rennen auf der Stra\u00dfe, auf der Bahn und Gel\u00e4nde bestritten. 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